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Was getSend ist
getSend ist ein Wegwerf-Postfach. Du denkst dir einen beliebigen Namen an der Domain getsend.xyz aus, und die Adresse steht sofort bereit. Es gibt keine Registrierung, kein Konto, kein Passwort und keine Zahlungsdaten. Die Nutzung ist kostenlos. Den Dienst gibt es seit 2014.
getsend.xyz ist die einzige Domain, die zur Auswahl steht. Adressen werden nicht reserviert, und es wird nicht geprüft, wer eine Adresse verwendet. Mehrere Personen können denselben Namen gleichzeitig nutzen.
Der Nutzen lässt sich genau benennen. Gegenüber dem Absender und gegenüber der Seite, bei der du dich anmeldest, gibst du keine eigene Adresse an. Deine richtige Adresse landet also nicht in deren Verteiler. Gegenüber uns als Betreiber gilt das nicht: Bei jedem Aufruf werden IP-Adresse, Browserkennung, aufgerufene Adresse, verweisende Seite und Zeitpunkt protokolliert und nach 90 Tagen gelöscht. Was sonst noch gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.
Eine Adresse wählen und Post empfangen
Trag auf der Startseite oder unter Posteingang einen Namen ein und schick das Formular ab. Damit steht dein Postfach offen. Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern, Punkt und Bindestrich.
Gib die Adresse anschließend dort an, wo sie verlangt wird, also zum Beispiel als name.deiner.wahl@getsend.xyz. Kommt Post, erscheint sie im Postfach, ohne dass du die Seite neu laden musst. Bei einer neuen Nachricht ertönt ein kurzes Signal; das lässt sich abschalten.
Wichtig dabei: Es gibt kein Passwort, weder für einzelne Postfächer noch als Zusatzfunktion. Wer den Namen kennt oder errät, sieht dieselben Nachrichten wie du, ohne Anmeldung und ohne dass du davon erfährst. Kurze, naheliegende Namen werden von Fremden regelmäßig geöffnet. Eine lange, ungewöhnliche Zeichenfolge macht das Erraten schwerer, ist aber kein Schutz.
Antworten, weiterleiten, löschen
Ein Klick auf eine Zeile öffnet die Nachricht. Zu jeder Nachricht gibt es drei Möglichkeiten: antworten, an eine andere Adresse weiterleiten oder löschen.
Antwort und Weiterleitung gehen von deiner getSend-Adresse aus. Der Empfänger sieht diese Adresse und kann darauf antworten; seine Antwort landet dann wieder in demselben offenen Postfach. Schreib also nichts, was du dort nicht stehen lassen würdest.
Bilder und versteckte Inhalte werden beim Anzeigen zunächst entfernt. Du kannst sie mit einem Klick nachladen. Viele Absender erkennen an genau diesen Bildern, dass und wann du die Nachricht geöffnet hast.
Löschen entfernt die Nachricht sofort aus dem Postfach. Zurückholen können wir sie nicht.
Nachrichten senden und warum sie warten
Unter Neue E-Mail kannst du selbst eine Nachricht schreiben. Absender ist die gewählte getSend-Adresse. Anhänge sind möglich; pro hochgeladener Datei sind es rund 2 Megabyte, weil der Server Uploads dort begrenzt. Eingehende Nachrichten nimmt der Dienst bis rund 25 Megabyte an. Einzelne Dateiendungen sind gesperrt.
Ausgehende Nachrichten gehen nicht sofort raus. Sie werden vor der Zustellung auf Missbrauch geprüft und erst danach ausgeliefert. Zwischen dem Absenden und dem Ankommen liegt deshalb eine Wartezeit, deren Länge wir nicht zusagen. Wenn etwas in der nächsten Minute beim Empfänger sein muss, ist dieses Formular der falsche Weg.
Verstößt eine Nachricht gegen die AGB, wird sie bei der Prüfung verworfen. Und auch sonst gibt es keine Zusage, dass eine Nachricht ankommt: Die Spamfilter anderer Anbieter weisen Post von Wegwerf-Domains häufig ab.
Weiterleitung an die eigene Adresse einrichten und beenden
Auf der Startseite gibt es einen Abschnitt für Weiterleitungen. Du trägst dort drei Dinge ein: die getSend-Adresse, an die die Post geht, deine eigene Adresse als Ziel und ein Enddatum, das du selbst wählst.
Nach dem Abschicken bekommst du an die eingetragene Zieladresse eine Nachricht mit einem Bestätigungslink. Erst wenn du diesen Link angeklickt hast, läuft die Weiterleitung. So kann niemand fremde Adressen eintragen. Trag deshalb auch nur Adressen ein, über die du selbst verfügen darfst.
Jede weitergeleitete Nachricht enthält einen Abmeldelink. Ein Klick darauf beendet die Weiterleitung sofort. Tust du nichts, endet sie automatisch mit dem gewählten Enddatum.
Was gelöscht wird und wann
Ein Archiv gibt es nicht. Alles, was gespeichert wird, verschwindet automatisch wieder:
- eingegangene Nachrichten samt Anhängen nach 7 Tagen,
- hochgeladene Anhänge, aus denen keine abgesendete Nachricht wurde, nach 4 Tagen,
- Zugriffsprotokolle nach 90 Tagen.
Warten musst du darauf nicht: Eine Nachricht kannst du jederzeit selbst löschen. Gelöschtes und Abgelaufenes stellen wir nicht wieder her. Sichere also rechtzeitig, was du behalten willst.
Wofür getSend nicht taugt
Postfächer sind ohne Passwort einsehbar. Das ist kein Fehler, sondern die Funktionsweise des Dienstes: Ohne Registrierung gibt es nichts, woran sich jemand ausweisen könnte.
Die Inhalte der Nachrichten sind nicht verschlüsselt. Verschlüsselt ist nur die Verbindung zwischen deinem Browser und unserem Server, so wie bei jeder anderen Website auch. Über die Sicherheit der Nachrichten selbst sagt das nichts. E-Mail ist zudem auf dem Weg durch das Internet grundsätzlich nicht Ende zu Ende verschlüsselt.
Schick deshalb nichts an ein getSend-Postfach, was dir schadet, sobald es jemand anderes liest: Passwörter, Anmeldelinks, Zwei-Faktor-Codes, Rechnungen, Verträge, Gesundheits-, Ausweis- oder Bankdaten. Nutze eine solche Adresse auch nicht für Konten, an denen dir liegt, für Behördenpost, für Bewerbungen oder zum Zurücksetzen von Passwörtern. Wer eine feste, verlässliche Adresse braucht, ist hier falsch; wir sagen weder zu, dass der Dienst erreichbar ist, noch dass eine Nachricht ankommt.
Und ein Versprechen, das du anderswo liest, geben wir nicht: Kein Dienst kann dafür sorgen, dass du nie wieder Spam bekommst. Was getSend leisten kann, ist enger und dafür belastbar: Bei dieser einen Anmeldung bleibt deine richtige Adresse aus dem Spiel.
Was hier nicht beantwortet ist, klärt vielleicht der Blog; sonst erreichst du uns über das Kontaktformular. Die rechtlichen Einzelheiten stehen in den AGB und in der Datenschutzerklärung.